Psychotherapieverfahren, deren Kosten nach entsprechender Indikation von den gesetzlichen und vielen privaten Kassen übernommen werden:


  • AKUTTHERAPIE wird in einer akuten Krisensituation angeboten, wenn sofortige Therapeutische Unterstützung notwendig ist. Hier können (nach Mitteilung an die Krankenkasse ohne weitere Formalitäten) bis zu 24 Sitzungen zu je 25 Minuten stattfinden, von denen auch mehrere hintereinander zum gleichen Termin sein dürfen.

  • Probatorische Sitzungen (Bis zu 4 mal). Diese dienen dazu; festzustellen; welche Erkrankung mit welcher Therapieform behandelt werden soll (Diagnose und Indikation). Außerdem kann sowohl der Patient/die Patientin als auch der Therapeut/ die Therapeutin prüfen, ob man sich vorstellen kann, über einen längeren Zeitraum miteinander zu arbeiten. 

  • KURZZEITTHERAPIE (KZT1 und KZT2): Es können 2 Mal 12  Stunden beantragt werden. Wenn für die Behandlung mehr Zeit nötig ist, dann kann ein Antrag auf Umwandlung in Langzeittherapie (LZT) gestellt werden. Dazu muss der Therapeut einen Bericht schreiben, der anonym an einen Gutachter geht. Dieser beurteilt dann, ob das beantragte Therapieverfahren angemessen und notwendig ist. Die Kassen folgen der Empfehlung des Gutachters.

  • TIEFENPSYCHOLOGISCH FUNDIERTE PSYCHOTHERAPIE (LZT): Im Normalfall bis zu 80 Stunden; meist eine Stunde pro Woche.

  • ANALYTISCHE PSYCHOTHERAPIE (LZT): Im Normalfall bis zu 240 Stunden mit einer Frequenz von 2 bis 3 Stunden pro Woche.

Nachdem Sie sich telefonisch bei einer/einem kassenzugelassenen Psychotherapeutin/Psychotherapeuten angemeldet haben . . . . 

. . . . . kommen Sie zum verabredeten Zeitpunkt in die Praxis. Bringen Sie bitte Ihre Versicherungskarte mit. Einen Überweisungsschein zur "Psychotherapie" oder zum "Psychologen" brauchen Sie nur, wenn Sie im Hausarztvertrag sind. 

(!) In jedem Quartal ist ein ein neuer Schein notwendig, auch wenn die Therapie von der Kasse bewilligt worden ist!